Sonntag, 4. Dezember 2016

Weihnachtskleid Sew Along Teil 3

Bei Dodo läuft es gut und auch ich kann mich nicht beklagen. Das Probeteil war ja , Dank Nähnerdklassenfahrt, schon vor dem Sew Along fertig und angepasst.


Die erforderlichen Anpassungen waren übrigens sehr übersichtlich und beschränkten sich auf den Ärmel, der Schrägfalten zog. Ich schmachte das Kleid seid dem Erscheinen der Ottobre 2011 an und habe mich nicht ran getraut. Als ich das Probeteil anprobiert habe, habe ich mich geärgert, über meine Feigheit, weil das Oberteil sofort gepasst hat und die Schrägzüge am Ärmel wären mir unwissendem Laien gar nicht aufgefallen. Die Fachfrau hat also den Ärmel wieder abgetrennt und neu eingesteckt, danach wurde das Passzeichen für die Schulter geändert und der Ärmel war perfekt. Was jetzt so einfach klingt, hätte ich mich nie getraut, weil Passzeichen sind doch heilig.


Das ist der aktuelle Stand. Das Unterteil ist von einem Burda Schnitt und zwar von Annes Weihnachtskleid, welches ich mir im Sommer ja schon mal als Sommerkleid genäht habe.
Ich musste lediglich vorn im Bruch einen halben Zentimeter zugeben und schon passten die Teile aneinander.


Die Elastizität des Stoffes spart mir den Reißverschluss, zum Glück, in dieser Farbe hätte ich
keinen gehabt. Mir passt das Kleid besser als der Puppe, die ihre Brust nicht da trägt, wo ich sie
habe. Nun müssen noch die Ärmel rein und das Kleid muss gesäumt werden, dann wäre ich fertig.

Weihnachtskleider in allen Stadien der Fertigung findet ihr hier.

Einen schönen zweiten Advent für euch.
Sylvia

Sonntag, 20. November 2016

Weihnachtskleid Sew Along, Stoff und Schnitt

Schon geht es weiter mit dem Weihnachtskleid, Stoff und Schnitt sind heute dran.


Ich nähe mir kein schwarzes Weihnachtskleid sondern ein Farbiges und sogar mit Muster. Jetzt möchte ich ein Bienchen ins Muttiheft. ;))
Ich befürchte die Farbe beißt sich etwas mit dem Tannenbaum, passt aber dafür perfekt zur Couch und ich habe eine schöne graue Strickjacke dazu, die ich noch gar nicht gezeigt habe.


Ich werde das angepasste Oberteil des Lehrerinenkleides verwenden, bin aber noch am überlegen ob ich ein anderes Unterteil verwende. Ich hätte es gern weniger körpernah für Weihnachten.


Der Stoff ist ein Gemisch aus viel Viskose, etwas Poly und Elastan, möglicherweise kann ich sogar auf den Reißverschluss verzichten.


Da ich noch nie ein Kleid gefüttert habe und in der stressigen Vorweihnachtszeit auch nicht damit anfangen will, nähe ich mir lieber noch ein Unterkleid dazu. Der Stoff ist ganz frisch aus Berlin importiert, Dank der Nähnerdklassenfahrt und einem Besuch am Maybachufer bin ich nun im Besitz von drei Metern herrlichem Unterkleiderstoff.

Die nächsten Schritte bei mir sind nun, die Änderungen des Probeteils auf den Schnitt übertragen und zuschneiden, noch bin ich entspannt.

Welche Schätze die anderen Frauen so aus ihren Stoffschränken geborgen haben, seht ihr hier.

Einen schönen Sonntag für euch.
Sylvia

Mittwoch, 16. November 2016

Bald nun ist Weihnachtskleid.

"Keine Zeit, keine Zeit, ich hab doch keine Zeit, keine Zeit." sagte das Kaninchen. Ich bin gerade das Kaninchen aus Alice im Wunderland aber wenn sich Yvonet und Dodo die Zeit nehmen, für uns einen Weihnachtskleid Sew Along auszurichten, dann bin ich dabei.

Heute sind die Inspirationen dran und die Weihnachtskleider der vergangenen Jahre.


Das Kleid von 2013, auch Schwiegermuttergeburtstagskleid genannt, weil ich dieses Kleid immer getragen habe, wenn Feiern anstanden zu denen ältere Semester geladen haben. Ich habe es schweren Herzens vor ein paar Wochen entsorgt, da der Romanit nicht von der besten Qualität war und es sehr zerlumpt aussah.


Das Kleid von 2014 ist meinen Bügelkünsten zum Opfer gefallen aber ich habe es immerhin etliche Male getragen. Der Stoff ist ein Romanit mit Schurwollanteil und ich habe leider den Kragen angesengt. Im Moment liegt es in der Flickenkiste und ich werde vermutlich noch einen Rock daraus machen.



2015 gab es gleich zwei Kleider, die beide noch im Schrank sind und getragen werden. Über das Kleid im oberen Bild war ich ja etwas enttäuscht, weil das Oberteil doch ordentlich Falten schlägt aber ich habe das Kleid öfter an als das Andere.


In den letzten Jahren war ich immer sehr sicher was ich möchte aber in diesem Jahr schwanke ich noch zwischen sehr unterschiedlichen Schnittmustern.


Da wäre ein Wickelkleid aus der letzten Ottobre. Das Kleid hätte den Vorteil, dass es sich in der Weihnachtszeit dem Nahrungsangebot anpassen lässt.


Das ist Raven aus der La Maison Victor, das Kleid wurde in letzter Zeit sehr viel genäht und alle gezeigten Kleider sahen gut aus. Der Schnitt ist schon kopiert und diese Kleid nähe ich auf jeden Fall ob nun zu Weihnachten oder danach.


Das Kleid mit dem blöden Namen aus der Ottobre von 2011. Das Oberteil wurde mir am Wochenende bei der von Alexandra organisierten Nähnerdklassenfaht angepasst und so könnte ich mal ein Weihnachtskleid aus Webstoff nähen.
Bis Sonntag muss ich mich entscheiden oder ich werfe einfach eine Münze über die Schulter.

Für alle die noch zögern, eine Fülle an Inspirationen findet sich hier.

Vielen Dank an die Organisatorinnen und allen eine schöne Restwoche.
Sylvia

Sonntag, 13. November 2016

Wintermantel Sew Along: Finale

Karin und Nina, vielen Dank für euren Einsatz.ich habe zwei wunderbare Mäntel fertig, sehr verschieden und doch Beide genau so wie ich sie wollte.


Mantel Nummer eins, aus der Patrones. Ohne Gürtel sieht er immer noch etwas nach Soutane aus aber ich habe nicht vor den Gürtel weg zu lassen.


Für einen Gürtel aus Mantelstoff hätte ich ordentlich stückeln müssen und so habe ich mich für diesen Gürtel entschieden, der liegt sonst nur im Schrank.


Der Schnitt hat sehr gut gepasst, ich habe lediglich an den Ärmel oben die Rundung etwas flacher gemacht, weil sie mir zu mächtig war. Schade eigentlich, dass der tolle Kragen wohl unter einem großen Schal verschwinden wird. Der Mantel ist nur einfach gefüttert und nicht sehr warm, eher ein Ausgehmantel oder aber ich ziehe noch eine dicke Strickjacke drunter, Platz ist da.


Mantel Nummer zwei, das Burda Modell mit den Monsterärmeln. Dieser Mantel ist schwer und durch das Zwischenfutter auch sehr warm.


Da passt noch so einiges an Kleidung darunter. Mir gefällt der Mantel so ohne Schal oder Tuch nicht ganz so gut aber so wie auf dem Foto werde ich sicher nicht durch den Schnee stapfen, das ist nur für euch. Ich finde ein durch einen Schal wirkt der Mantel im oberen Bereich ausgewogener.


Hier noch mal das Foto von letzer Woche, damit ihr den Ärmel in voller Schönheit seht.


Wenn man die Arme herunter nimmt, muss der Stoff natürlich irgendwo in, das sieht auf dem Foto sehr komisch aus aber da ich den Mantel schon mal anhatte, kann ich berichten, in Bewegung ist es nicht so schlimm. Eigentlich ist es mir auch egal, weil der Mantel so derartig warm ist, dass die perfekten Temperaturen für diesen Mantel sicher bald kommen.


Noch mehr schöne Mäntel findet ihr hier. Ich muss mich gleich mal entschuldigen, dass ich die Mäntel der Mitnäherinnen heute nicht mehr anschauen kann. ich komme gerade von dem wunderbaren Nähnerdwochenende in Berlin und gestehe, meine Aufnahmefähigkeit ist erschöpft.

Einen gemütlichen Sonntagabend für euch.
Sylvia

Sonntag, 6. November 2016

WMSA, das Futter

Ich wäre dann fertig, mit beiden Mänteln und das bedeutet, auch das Futter ist schon drin.


Der schwarze Mantel hat ein schönes blau glänzendes Futter bekommen und ist somit ein dünnerer Mantel, der Dank der Ärmelform noch Platz für warme Jacken darunter lässt.
Ich nähe das Futter im Prinzip so ein, wie es Karin heute auf dem MMM Blog erklärt. Ich nähe den Mantel aus Oberstoff und dann noch einmal einen aus Futter und Belegen, an den vorderen Kanten verbinde ich die Mäntel mit der Maschine und die Säume nähe ich von Hand. Das Gewurschtel mit der Wendung durch den Ärmel habe ich probiert aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht davon.
Die Information , dass es auch unter dem Ärmel Mehrweite benötigt ist für mich ganz neu, klingt aber sehr logisch.



Das Experiment Burda Mantel mit Futter und Zwischenlage ist geglückt, der Mantel ist schwer und hat ordentlich Volumen aber schon bei der Anprobe war zu merken, er ist wirklich warm.


Die Ärmel enden da , wo ich meine Taille vermute und sind wirklich riesig, positiv ist, dass die Ärmel am Handgelenk sehr schmal sind und somit keine Gefahr droht, dass da der Wind reinpfeift.
Überhaupt kommt die extragroße Optik des Mantels nur durch die Ärmel und den Kragen, im unteren Bereich ist der Mantel eher schmal. Wie man auf dem Foto sieht, muss ich den Saum noch mal dämpfen, durch die flauschige Zwischenlage hängt der Oberstoff scheinbar etwas an oder es sieht auf dem Foto mal wieder schlimmer aus als es ist.

Ich sehe dem Finale also entspannt entgegen, sogar die Fotos sind schon im Kasten.
Weitere schöne Mäntel und ihren Entstehungsprozess könnt ihr hier finden.

Einen schönen Sonntag.
Sylvia

Sonntag, 30. Oktober 2016

Herbstjacken Knit Along: Finale

Heute ist Finale bei Luise und ich bin gespannt, wer noch alles fertig geworden ist.


Wie schon vor vierzehn Tagen abzusehen war, ist meine Jacke fertig geworden und das Garn hat gereicht.


Noch einmal zusammengefasst die technischen Daten.
Die Strickanleitung an der ich mich für die Zunahmen im oberen Bereich orientiert habe, ist von Stoff und Stil und leider vergriffen. Ich habe 350 Gramm Wolle, die Yak von Lang Yarns, mit Nadeln Nummer 3,5 verstrickt.


Die Jacke sitzt aber da ich auf Basis dieser Vorlage schon einige Jacken gestrickt habe, ist das keine Überraschung. Den restlichen Teil der Jacke , also Ärmellänge und den Körper, habe ich wie üblich an mich dran gestrickt und bei den Anproben über die Abnahmen entschieden.


Die Jacke hat kein Bündchen und sie versucht nur ganz dezent manchmal unten umzuklappen aber ich denke, damit kann ich leben.

Liebe Luise und liebe Mitstrickerinnen, es hat sehr viel Spaß gemacht und wenn sich die Gelegenheit ergibt, gerne mal wieder.

Die anderen fertigen Jacken oder Zwischenstände gibt es hier.

Einen schönen Sonntag für euch.
Sylvia

Mittwoch, 26. Oktober 2016

MMM

Ich habe mal wieder meinem Hang zu unnützen kleinen Jäckchen nachgegeben. Im letzten Jahr war ich mit meiner Freundin in Augsburg und da gibt es ein Geschäft Namens Reste Maier. Das ist keinesfalls ein Resteladen sondern ein ganz normales Stoffgeschäft. Es gab jetzt auch nichts, was es nicht auch woanders geben würde aber ein Ballen sprang mir doch ins Auge. Es war leider nur noch noch ein Rest von ca. neunzig Zentimetern da aber ich musste ihn trotzdem kaufen, weil er grau und flauschig war.


Ich habe es geschafft aus dem Rest eine Jacke zu pressen und ich habe nicht gezählt , wie viele Schnittmuster ich auf dem Stoff hin und her geschoben habe. Das Rennen hat am Ende Onion 1029 gemacht, die kurze Version noch ein Stück kürzer, dafür hat es noch für den Kragen gereicht, auch wenn dieser gegen jeden vernünftigen Fadenlauf zugeschnitten ist.


Der Stoff noch mal aus der Nähe, ist der nicht herrlich. Es ist allerdings nur die Optik flauschig, in echt kratzt er etwas.


Die Jacke war bereits Ende Januar fertig und hat geduldig auf ihren Einsatz gewartet. Eine richtige Herbstjacke. Nähere Informationen zur Hose findet ihr hier.
Vielen Dank an Doreen, die spontan als Fotografin eingesprungen ist.

Die anderen Frauen finden sich am Mittwoch hier zusammen und heute tanzt Petra vor und das sogar mit bewegtem Bild.

Einen schönen Mittwoch noch für euch.
Sylvia